Jahr | Ereignis |
1896 | Vier CV-Verbindungen auf österreichischem Gebiet: 1. Austria Innsbruck 2. Norica Wien 3. Carolina Graz 4. Ferdinandea Prag (Gegr. 1886 als Verein). Ferdinandea als einzige Prager CV-Verbindung hat Sorge um ihren Fortbestand. |
1901
| Cartellbrüder von Austria Innsbruck unter der Führung von Richard Wollek stärken die Reihen der Ferdinandea. Weitere Hilfe erfolgt aus Breslau und Graz. Durch systematische Keilarbeit an deutschen Mittelschulen in Böhmen wächst die Verbindung schnell. |
1904
| Ferdinandea hat 40 studierende Mitglieder. Richard Wollek stellt den Antrag auf Teilung der Verbindung. Der Convent Ferdinandeae stimmt einer Teilung zu! |
1905
| 28.01.: Statuten der neuzugründenden Verbindung werden vom akademischen Senat genehmigt. 14.02.: Statthalterei genehmigt ebenfalls die Statuten 24.02.: Vorortspräsidium des CV (Silesia Halle) stimmt der Teilung der Ferdinandea zu. 25.01.: Konstituierende Versammlung im Deutschen Vereinshaus "06.03.: Gründungskommers; Vorsitzender des Gründungsausschusses war Richard Wollek, erster Senior der Verbindung war Alfred Kötschwar." |
1907
| Rasches Wachstum der Verbindung. Bei einer Zahl von 31 Aktiven beschließt man die Teilung der Verbindung. Es wird die Saxo-Bavaria in Prag gegründet. Auch nach der Teilung stieg die Mitgliederzahl aufgrund der systematischen Keilarbeit weiterhin rasch an. |
1920
| "17.11.: "Prager Budensturm"". Der tschechische Mob zerschlägt in blinder Raserei die Bude der Vandalia im Haus des Deutschen Handwerkers, Smetschkagasse 22. Vorausgegangen waren zahlreiche Zusammenstöße aller korporierten deutschen Studenten mit den slawischen Bevölkerungsgruppen." |
1933
| Dem CV wird das Führerprinzip oktroyiert, der ÖCV und der Sudetendeutsche CV spalten sich ab, ohne das Führerprinzip zu übernehmen. |
1935
| Dem CV wird das Führerprinzip oktroyiert, der ÖCV und der Sudetendeutsche CV spalten sich ab, ohne das Führerprinzip zu übernehmen. |
1938
| 23.5.: Der CC der Vandalia beschließt die Selbstauflösung der Verbindung. |
1948
| Zum Weihnachtsfest laden einige Vandalen zu einem Treffen in München ein. Ein zweites Vandalentreffen findet im darauffolgenden Jahr ebenfalls in München statt. |
1950
| 22.5.: Ein CC wird einberufen, der die Sitzverlegung Vandalias von Prag nach München beschließt. Cartellbrüder der Vindelicia München, Aureata Eichstätt und Rupertia Regensburg stellen die ersten Aktiven. Wiederbegründungssenior war cand. phil. Herbert Biolek. In den Jahren nach der Sitzverlegung trifft sich die Verbindung in verschiedenen Vereinslokalen. Geeignete Räume auf Dauer finden sich jedoch nicht. |
1954
| "Der vom Altherrenverein der Vandalia ins Leben gerufene gemeinnützige Hausbauverein erbaut das Studentenwohnheim "Deutsche Burse"". In diesem Wohnheim erhält die Vandalia einen Raum für ihre Zusammenkünfte." |
1968
| Der Hausbauverein baut an das bestehende Studentenwohnheim einen weiteren Gebäuedeteil an, in dem geeignete Räume für die Vandalia eingerichtet werden. So erhält die Vandalia ein repräsentatives Heim. |
1975
| Auf den Räumen der Vandalia werden weiter Zimmer aufgestockt. |
1979
| In Passau wird auf Bestreben einiger Aktiver der Vandalia und Mitgliedern des Ortsphilisterzirkels in Passau die KDStV Oeno-Danubia gegründet. Zusammen mit Markomannia Würzburg übernimmt Vandalia die Patenschaft für die junge Verbindung. |
1984
| Wiederbegründung der KDStV Elbmark Tetschen-Liebwerd zu Duisburg aus Vandalia. |
2005
| Vandalia feiert ihr 100. Stiftungsfest. Vivat, crescat, floreat at multos annos! |